Zum Inhalt springen

Warum du deine Symptome täglich festhalten solltest

Ob du PMDS vermutest, bereits eine Diagnose hast oder deine Beschwerden verstehen möchtest: Tägliche Einträge liefern wertvolle Informationen. Ein DRSP-Check-in dauert etwa zwei Minuten.

Veröffentlicht: 3. März 2026 · Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2026

5 Gründe, Symptome festzuhalten

Für eine verlässliche Beurteilung nötig

Zur PMDS-Beurteilung gehören prospektive tägliche Einträge über mindestens zwei Menstruationszyklen. So kann medizinisches Fachpersonal erkennen, ob Beschwerden zyklisch sind. Siehe PMDS-Erkennung und DRSP.

Muster sichtbar machen

Tägliche Werte zeigen, ob Symptome in der Lutealphase ihren Höhepunkt erreichen und nach der Menstruation abklingen.

Klarer mit Fachpersonen sprechen

Werte pro Symptom und Tag liefern konkrete Informationen. Für Termine kannst du einen PDF-Bericht exportieren.

Behandlung gemeinsam beurteilen

Tracking vor und nach einer Behandlung macht Veränderungen sichtbar. Besprich sie mit deiner Fachperson.

Besser planen

Wenn du schwere Tage kennst, kannst du Erholung, Unterstützung und anspruchsvolle Termine bewusster planen.

Wie kannst du Symptome festhalten?

Möglich sind ein DRSP-Papierbogen, allgemeine Perioden-Apps oder eine spezialisierte Symptom-App. Der validierte DRSP erfasst täglich 21 Symptome auf einer Skala von 1 bis 6.

PMDD Tracker verbindet DRSP-Einträge, Heatmaps, Diagramme, die zyklische Übersicht nach ausreichenden Zyklusdaten und PDF-Export. Die App macht deine Angaben sichtbar, stellt keine Diagnose, analysiert dich nicht und ist kein Medizinprodukt.

MethodeVollständiger DRSPMusteransichtPDF für Fachperson
PapierJaManuellManuell
Allgemeine Perioden-AppMeist neinBegrenztBegrenzt
PMDD TrackerJaJa, nach genügend DatenJa

Tipps zum Dranbleiben

Verbinde den Eintrag mit einer Gewohnheit, etwa Zähneputzen oder Schlafengehen, und nutze eine Erinnerung. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Perfektion.

Trage Symptome möglichst am selben Tag ein. Rund zwei Minuten täglich können für dich und deine Fachperson ein viel klareres Bild ergeben.

Was kannst du mit den Daten tun?

Für dich: Heatmaps und Diagramme zeigen Veränderungen über Tage und Zyklen.

Mit einer Fachperson: Teile einen PDF-Bericht mit DRSP-Werten, Zyklusansichten und, falls verfügbar, der zyklische Übersicht.

Während einer Behandlung: Vergleiche vollständige Zyklen vor und nach einer Veränderung und besprich deine Beobachtungen.

Tracking ohne Menstruationszyklus

Du kannst DRSP-Symptome nach Kalenderdatum festhalten, auch ohne aktiven Zyklus, etwa nach der Menopause, einer Hysterektomie oder bei hormoneller Unterdrückung.

Ohne Zyklus sind Phasenerkennung, zyklische Übersicht und zyklische Musteransichten nicht verfügbar. Kalendertracking ist eine Ergänzung, kein Ersatz für Zyklustracking bei einer PMDS-Beurteilung. Mehr über PMDS und Perimenopause.

Häufige Fragen

Wie lange sollte ich Symptome festhalten?
Für ein verlässliches Bild sind mindestens zwei vollständige Menstruationszyklen nötig. Tägliche prospektive Einträge sind hilfreicher als rückblickende Erinnerungen.
Was ist, wenn ich einen Tag vergesse?
Ein fehlender Tag ist kein Drama. Lass ihn leer, wenn du dich nicht zuverlässig erinnerst, und setze deine Routine am nächsten Tag fort.
Kann ich meine Daten mit meiner Hausarztpraxis teilen?
Ja. Exportiere einen PDF-Bericht mit DRSP-Werten und verfügbaren Zyklusansichten für Hausarztpraxis, Gynäkologie oder Psychologie.
Kann ich Symptome ohne Menstruationszyklus festhalten?
Ja, nach Kalenderdatum. Ohne Zyklusdaten stehen die zyklische Übersicht und zyklische Musteransichten nicht zur Verfügung.

Beginne heute

Fülle den DRSP täglich aus. Nach zwei Zyklen hast du hilfreiche Daten für ein Gespräch mit einer Fachperson.

In deiner Sprache. Keine Werbung. Datenschutz zuerst.